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Mit Muskelkraft durch Deutschland 22. Juli bis 4. August 2007

Team NRW - Die sauschnellen Sandbirken

Lena Dörries, 22-jährige Sportstudentin aus Köln

Lena Dörries Nach der Teilnahme 2004 und 2005 ist der Naturathlon für mich auch 2007 wieder eine Herausforderung. Ich habe großen Respekt vor der langen Strecke, aber ich freue mich auch wieder zwei Wochen mit einer netten Crew unterwegs sein zu dürfen, neue Landschaften in Deutschland kennen zu lernen und viele neue Eindrücke von der Tour mitnehmen zu können. Außerdem möchte ich damit zeigen, dass Sport in und mit der Natur schön und sie deshalb schützenswert ist. Als Naturathlet liegt es mir am Herzen zu zeigen, dass Sport und Natur sich bestens ergänzen können, solange die Sportler einige Regeln beachten. Diese Regeln zu kommunizieren und als Vorbild in der Natur unterwegs zu sein ohne etwas zu zerstören, stellt unsere Aufgabe dar. Sportlich bin ich hoffe mit langen Radeinheiten durch die Eifel und das Bergische Land einigermaßen gut vorbereiten zu sein. Anfang Juli werde ich noch beim Gigathlon in der Schweiz mitmachen, dort kann ich mich schon mal an einem Mehrtagesrennen versuchen und hoffentlich etwas in die Ultraszene hineinschnuppern. Aber ich habe längere Strecken ohnehin schon immer mehr gemocht. Meinen ersten Halbmarathon bin ich in der Grundschule gelaufen, beim ersten Ironman war ich gerade volljährig.

Michael Roth, 31-jähriger Landschaftplaner aus Dortmund

Michael Roth Früher habe ich beim Kinderturnen mitgemacht und Tennis gespielt, später dann kam ein Wechsel zu verschiedenen Ausdauer- und Natursportarten. Letztes Jahr habe ich beim Gigathlon in der Schweiz teilgenommen und das Jahr davor beim Vasalauf. Wenn möglich mache ich jeden Tag was anderes - skaten, schwimmen, Ski fahren, Rad fahren, laufen, klettern oder trekken, und das am besten im Team. Im Winter genieße ich am liebsten in Norwegen mit meiner Frau und Freunden die endlose Weite der Landschaft beim Skilanglauf. Schöne Landschaften erleben, meine eigenen Grenzen austesten bzw. erweitern und mit netten Leuten zusammen die Natur aktiv erkunden möchte ich auch bei dem Naturathlon. Denn neben meiner Arbeit als Landschaftsplaner am "grünen Schreibtisch", möchte ich endlich mal wieder ausgiebig Kontakt mit der Landschaft draußen haben. Dabei kann ich als Botschafter für Natursport und Naturschutz unterwegs sein und zeigen, dass die beiden sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern sogar fördern können. Hoffentlich wird so der in der Bevölkerung das etwas einseitige Bild vom konservativen Naturschutz etwas gerade gerückt… Gespannt bin ich auf die neuen Sportarten wie zum Beispiel Skiken und Bogenschießen, die ich dabei kennen lernen werde. Des Weiteren hoffe ich schöne Ecken in Deutschland zu entdecken, die ich mir dann mal in einem Urlaub intensiver anschauen und "besporteln" kann.

Dr. Jörn Hohenhaus, 34-jähriger Rechtsanwalt aus Bonn

Jörn Hohenhaus In der Natur suche ich mit meinem kleinen Sohn Frühling, Sommer, Herbst oder Winter und lausche dem Vogelgezwitscher. Ich gehe Bergwandern und fahre viel Rad. Schon immer war ich in Bewegung, seit ich denken kann habe ich viele verschiedene Sportarten gemacht, auch als Trainer. Für all das Training, das ich in der Natur habe absolvieren dürfen und für all die bewegenden Momente in ihr, möchte ich mit der Aufmerksamkeit, die sie durch den Naturathlon erhalten soll, etwas zurückgeben. Die Natur ist der beste und vielseitigste, schönste und gesündeste Sportplatz der Welt. Zugleich muss er immer geschützt und bewahrt werden. Mein Training ist auf den Naturathlon als Saisonhöhepunkt aufgebaut. Schließlich gilt es 14 Tage am Stück Höchstleistung zu bringen. Zwar habe ich schon am Schwarzwald-Ultra-Marathon und dem Gerolsteiner tour Festival 2006 teilgenommen, aber der Naturathlon ist absolut neu für mich ist. In Zahlen heißt das pro Woche: 3x Krafttraining, 350km Rennrad, 50km Joggen, Bücher lesen zum Ökosystem Wald, Pflanzen- und Tierarten und: Einfach mal zum Relaxen in den Wald gehen!!

Berthold Haasler, 44-jähriger Förster vom Forstamt Bergisch Gladbach, wohnhaft in Bonn

Berthold Haasler Sport ist für mich die Fortsetzung einer natürlichen Entwicklung: über das Fangenspielen als Kind, kam ich später zum Fußball und dann zu individuellen Sportarten, die zum Marathon und Triathlon führten. das Ende? bleibt offen und spannend! Zurzeit bereite ich mich auf den Triathlon Roth vor. Neben dem Sport reise ich gerne: Bergwandern in schöner Kulisse, Lachs fangen in Schweden, MTB im Siebengebirge. Und danach entspanne ich mich gerne in der Hängematte - am besten mit Blick auf das Meer. Beim Naturathlon nehme ich teil, um Werbung für Natur und Sport zu machen, indem ich mit netten Leuten durch Deutschland radele. Hört sich für mich gut an und dabei möchte ich den Leuten vermitteln, dass sie nur einer von 7 Milliarden sind. Lass dass den anderen auch noch was übrig, auch zukünftig. Bleib auf dem Wegen und vertrag dich mit den anderen!

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