Team Brandenburg - Die kernigen Kiefern
Matthias Zerbel, 46 Jahre, Jurist aus Berlin
Mit Blick auf meine Teilnahme am Ötztalmarathon Ende August in Österreich (liegt mein Trainingsschwerpunkt beim Radsport. Beinahe jedes Wochenende stehen Radsportveranstaltungen mit mindestens 150 km auf dem Programm. Demnächst folgen die ersten Marathonveranstaltungen (über 200 km). Ansonsten halte ich mich mit Skilanglauf, Joggen und Skaten fit.
Ich finde es toll, mal die Gelegenheit zu haben, ein Thema von Allgemeininteresse öffentlich transportieren zu können. Ich hoffe, dass es uns gelingt deutlich zu machen, wie (lebens-) wichtig der Erhalt von natürlichen Ressourcen ist. Jeder kann dazu seinen Beitrag leisten. Das hat nichts mit reiner Askese zu tun. Wir werden zeigen, dass Spaß und Naturschutz zusammenpassen und dass man insbesondere Sport in der Natur auch schonend betreiben kann.
Dann freue ich mich natürlich auch auf viele interessante Begegnungen und die zahlreich auf uns wartenden unbekannten Aufgaben. Ich denke es wird eine sportlich ambitionierte, mit viel Spaß verbundene und ein wichtiges öffentliches Anliegen vermittelnde Veranstaltung.
Thomas Pietschmann, 43-jähriger Förster aus Prötzel
Bedingt durch meine Kindheit in einem ablegenden Forsthaus im Harz wurde ich mit Radfahren und Laufen zwangsläufig schnell vertraut. Bei einer Sichtung für ein Trainingszentrum in Wernigerode wurde ich mit 11 Jahren für den Radsport "entdeckt". Seither bin ich dem Ausdauersport mit Phasen unterschiedlicher Intensität treu geblieben. Dabei sind Radfahren und Laufen die häufigsten und die liebsten Aktivitäten in der Natur. Wandern und Nordic Walking betreibe ich gelegentlich. Im Winterurlaub kommen Skilanglauf und auch Ski-alpin hinzu. Die Vorbereitung auf den Naturathlon wird im Wesentlichen in der Fortsetzung des bisherigen Trainings liegen, speziell an den Wochenenden werden dabei Radtouren über 100 km Distanz zu absolvieren sein. Beim Naturathlon sehe ich Beruf (Dipl. Forstingenieur) und Hobby (Sport in der Natur) in idealer Weise verknüpft. Wenn es uns gelingt, das Thema Wald und Natursport für einige Zeit in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken und damit Politiker, Waldbesitzer und allgemein die Bevölkerung für die Probleme im Zusammenhang von Waldbewirtschaftung und Natursport zu sensibilisieren, wäre meines Erachtens das Ziel der Veranstaltung erreicht. Natur bewahren und sportliche Betätigung in der Natur stehen nicht im Widerspruch, wenn die notwendigen Spielregeln eingehalten werden und das Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme der verschiedenen Landnutzer wirklich beachtet wird. Angesichts ansteigender Übergewichtigkeit und Bewegungsarmut in der Gesellschaft mit all seinen negativen Folgen sollte insbesondere naturverträglicher Sport stärker gefördert werden, in dem den entsprechenden Sportvereinen nicht immer höhere bürokratische Hürden aufgebürdet werden.
Bernd Steinmann, 45-jähriger Forstwirt aus Fürstenberg
Ich hatte lange keinen Sport mehr gemacht, bis der Arzt es mir vor 10 Jahren empfohlen hat. Danach habe ich angefangen in der schönen Gegend bei mir zu Hause zu laufen, außerdem spiele ich Fußball und fahre Kanu. Seit Jahren machen ich mit meiner Frau und unseren 2 Kindern eine 5 bis 10-tägige Radtour, von Flensburg nach Rostock, an der Oder, bei Lüneburg oder auf Usedom. Bisher waren wir hauptsächlich in Norddeutschland, auch darum freue ich mich jetzt bei dem Naturathlon ganz Deutschland zu erkunden und den Süden kennen zu lernen. Besonders auf das Ruhrgebiet bin ich gespannt. Und natürlich ist der Naturathlon eine besondere Herausforderung! So was habe ich mir immer gewünscht, aber ich hatte nie die Zeit dazu und hatte schon gedacht, dass es erst als Rentner möglich würde. Ich arbeite als Forstwirt und da ist es mir wichtig den Wald mehr ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und die Gesellschaft für dessen Probleme zu sensibilisieren.
Oliver Barthel, 29 Jahre, Diplom Betriebswirt
In Vorbereitung auf den Naturathlon habe ich neulich an einem RFT Radrennen teilgenommen (155km). Am 1.7.2007 wird dann ein Radmarathon in Berlin (230km) folgen. Ansonsten versuche ich zusätzlich einmal wöchentlich in eine Kletterhalle zu gehen, um dort meine beim Casting aufgedeckten Schwächen wettzumachen. Aber eigentlich habe ich schon immer Sport gemacht. Im Alter von 6 Jahren hat meine Mutter mich beim Schwimmtraining angemeldet. Seitdem habe ich mich in verschiedenen Sportarten ausprobiert. Die Ausdauersportarten, sowie Volley- und Fußball betreibe ich momentan mehr oder weniger regelmäßig. Ich laufe gerne im Wald, oder gucke mir beim Schnorcheln die Unterwasserwelt an. Aber am liebsten angel ich, vorzugsweise Spinnangeln an Brandenburger Seen oder in der Rügener Boddenlandschaft. Zweimal im Jahr fahre ich außerdem zusammen mit Freunden nach Norwegen zum Meeresangeln. Sport in der Natur zu treiben macht Spaß und ist ein tolles Erlebnis. Dabei sollte jeder verantwortungsbewusst mit der Umwelt umgehen. Nur so bleibt der Lebensraum Wald langfristig in seiner Vielfalt erhalten und für jeden erlebbar. Der Naturathlon wird sicherlich ein tolles Erlebnis bei dem man sein Hobby zusammen mit gleich gesinnten Sports- und Naturfreunden ausüben kann. Ich freue mich außerdem darauf, neue Landschaften in Deutschland zu entdecken, nette Menschen kennen zu lernen und mich in neuen Sportarten ausprobieren zu können.













